Initiative Pflege-Digitalisierung

Deutschlands Sozialwirtschaft braucht

Forderung 2: Kostenfreie Bereitstellung von Internetzugängen und Endgeräten

Die Initiative Pflege-Digitalisierung setzt auf die Förderung und Finanzierung der digitalen Teilhabe von pflegebedürftigen Menschen und Personen in der Jugend- und Behindertenhilfe durch kostenfreie Bereitstellung von Internetzugängen (WLAN) und geeigneten Endgeräten wie Tablets in den Einrichtungen.

Initiative Pflege-Digitalisierung

Diese Forderung wird ideell unterstützt von:

“Digitale Ungleichheit fängt schon bei der technischen Ausstattung an. Internetfähige Endgeräte und auch entsprechende Telefonanschlüsse kosten Geld. Die Grundsicherung muss diese Lebenswirklichkeit abbilden, um digitale Teilhabe zu ermöglichen!”
Dr. Christian Geyer, Fachlicher Vorstand im Bathildisheim e.V.

“Die Digitalisierung wird uns in den nächsten Jahren verstärkt beschäftigen und sollte auch die Bewohner mit einbeziehen. Dabei ist wesentlich, dass den pflegebedürftigen Menschen eine stärkere soziale Teilhabe ermöglicht werden kann, gerade auch, wenn die Möglichkeiten, die Einrichtung zu verlassen oder Besuch zu empfangen, eingeschränkt sind. Diese digitale Form der Teilhabe sollte entsprechend gefördert werden, damit sie in jeder Einrichtung gewährleistet werden kann.”
Dieter Bien, Vorsitzender BKSB – Bundesverband der kommunalen
Senioren- und Behinderteneinrichtungen e. V.

Unterstützt durch die Lösungs-Partner:

“In kontaktarmen Zeiten wie jüngst während des Corona-Shutdowns sehen wir wieder, dass kein Roboter und kein Tablet jemals den persönlichen Besuch eines freundlichen Menschen ersetzen kann. Aber wir bei AfB haben auch klar erleben dürfen, dass digitale Kommunikation Pflegebedürftigen dabei hilft, kontaktarme Zeiten zu überbrücken. Daher unterstütze ich die Forderung des FINSOZ e.V. nach digitaler Teilhabe von pflegebedürftigen Menschen und Personen in der Jugend- und Behindertenhilfe von ganzem Herzen.”
Daniel Büchle, Geschäftsführer AfB gemeinnützige GmbH

“Pflegebedürftigen und den pflegenden Angehörigen und Einrichtungen fehlt es oft noch an technischer Grundausstattung: kein Internetzugang, kein geeignetes Endgerät. Die selbstbestimmte digitale Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bleibt ohne dies bisweilen blanke Theorie. Politische Entscheider*innen können hier jetzt leisten, was von der freien Wirtschaft kaum zu erwarten sein wird, und digitale Selbstbestimmung zugunsten sozialer Gleichberechtigung aktiv fördern.”
Malte Meyer, Geschäftsführer, GEBIT Münster GmbH & Co. KG